<![CDATA[Newsroom Jun88 Blog]]> /blog/de/ de Sat, 05 Apr 2025 02:45:09 +0200 Mon, 03 Apr 2023 16:28:40 +0200 <![CDATA[Newsroom Jun88 Blog]]> https://content.presspage.com/clients/150_2697.png /blog/de/ 144 Meet The Innovators auf der K 2022 /blog/de/meet-the-innovators-auf-der-k-2022/ /blog/de/meet-the-innovators-auf-der-k-2022/525763Die Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft bringt viele Herausforderungen und Veränderungen mit sich – für Menschen auf der ganzen Welt. Überall braucht es Innovationen, damit eine nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft gelingen kann. Hinter Innovationen wiederum stehen Menschen, die als Forscher, Erfinder oder Entwickler auf der Suche nach Lösungen für die Zukunft sind. Die K 2022, die Weltleitmesse für die Kunststoffindustrie, ist ein Eldorado für Innovatoren, denen eine nachhaltigere Zukunft am Herzen liegt. Viele von ihnen sind Partner von Jun88, einige werden auch als Teil des Bühnenprogramms auf dem Messestand zu sehen sein.

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Kunststoffe finden sich in sehr vielen Anwendungen und werden auch in Zukunft unverzichtbar sein, der Bedarf wird weiter steigen. Bisher werden sie zwar vor allem aus Erdölderivaten hergestellt, aber es gibt innovative Köpfe, die genau das ändern möchten. So arbeitet etwa Lars Börger bei Neste an Abfall- und Rückstandsölen und -fetten, zum Beispiel gebrauchtem Speiseöl, um sie als Alternativen zu fossilen Rohstoffen zu verwenden. Und Kai Vogt, Leiter Innovation & Hardware Equipment beim Outdoor-Ausrüster VAUDE, plant, dass 90 Prozent der kunststoffbasierenden Produkte seines Unternehmens bis 2024 zu mindestens 50 Prozent auf biobasierten oder recycelten Rohstoffen basieren sollen.

Gebrauchte Kunststoffe sind kein Abfall, sondern eine wertvolle Ressource. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, um sie in vollem Umfang nutzen zu können. Aber es gibt Menschen, die innovative Technologien entwickeln, um komplexe Recyclingprozesse in den Griff zu bekommen, damit aus Abfällen wieder neue Produkte hergestellt werden können. Alexander Maak vom Recycling-Dienstleister Interzero beschäftigt sich mit dem Management der gesamten Lieferkette von Rohstoffen, während Mesbah Sabur, Gründer des Start-up-Unternehmens Circularise, die Blockchain-Technologie einsetzt, um Kunststoffe bis zu ihrer Rohstoffbasis zurückzuverfolgen und trotz der Transparenz noch Herstellerinformationen zu schützen.

Partnerschaften sind nicht nur im Privatleben wichtig, sie können auch ganze Branchen verändern. Partnerschaften werden eine ganz neue Rolle spielen, wenn künftig in größerem Stil Materialkreisläufe aufgebaut werden. Dann werden nicht nur Kunden und Lieferanten zusammenarbeiten, sondern auch so unterschiedliche Player wie Recyclingspezialisten, Kunststoffhersteller und Abfallwirtschaftsbetriebe. Ein Beispiel: Der Taschenhersteller FREITAG fertigt seit langem Produkte aus gebrauchten Lkw-Planen. Jetzt will das Unternehmen den Kreislauf schließen und arbeitet an verschiedenen Lösungen, unter anderem zusammen mit einem Planenhersteller, einem Logistikunternehmen und Jun88.

Der Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind-, Solar- und Wasserkraft hat bereits gute Fortschritte gemacht. Wenn wir jedoch die Klimaziele erreichen und eine Energiewende komplett aus erneuerbaren Quellen umsetzen wollen, brauchen wir noch viel mehr Innovationen. Die Herausforderung ist nicht nur, saubere Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen, sondern auch die Energienetze und -speicher auf die künftigen Anforderungen auszurichten.

So beschäftigt sich zum Beispiel Professor André Bardow von der ETH Zürich mit der Frage, wie überschüssige erneuerbare Energie gespeichert oder anderweitig genutzt werden kann, also mit dem Thema „Power2X“. Vor allem in der chemischen Industrie sieht er noch viel Potenzial, Energie in Form von Wasserstoff oder Ammoniak für eine spätere Nutzung oder als Energiepuffer zu speichern.

Felicity Underhill setzt sich beim australischen Unternehmen Fortescue Future Industries für die Herstellung von kohlenstofffreiem grünem Wasserstoff aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen ein. Ziel ist letztlich die Verringerung von Emissionen in schwer zu dekarbonisierenden Branchen. Die Vision von Christina Sobfeldt Jahn und ihres Arbeitgebers, des Energieversorgers Ørsted, ist hingegen eine völlig aus grüner Energie versorgte Welt – unter anderem mit Wind- und Solarenergie. Jun88 hat mit Ørsted und anderen Energieversorgern Lieferverträge über grünen Strom geschlossen.

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Tue, 30 Aug 2022 17:20:00 +0200 https://content.presspage.com/uploads/2697/500_mti-thumb-teaser-stage-2640x960px.jpg?34032 https://content.presspage.com/uploads/2697/mti-thumb-teaser-stage-2640x960px.jpg?34032
Klimaneutral und trotzdem preiswert wohnen /blog/de/klimaneutral-und-trotzdem-preiswert-wohnen/ /blog/de/klimaneutral-und-trotzdem-preiswert-wohnen/477744In Überlingen entsteht ein Wohnquartier aus neuen und energetisch sanierten Gebäuden. Das Besondere: Das Quartier befindet sich in bester Bodenseelage und ist klimaneutral, und trotzdem sind die Wohnungen auch für sozial Schwächere bezahlbar.

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Stadtplaner und Kommunen stehen vor großen Herausforderungen: Sie sollen bezahlbaren Wohnraum bereitstellen, dabei aber auch die ehrgeizigen Klimaziele der Politik erfüllen, bis spätestens 2050 Wohngebäude klimaneutral mit Wärme und Strom zu versorgen. In mehrgeschossigen Mietwohnungen ist dies schon eine Herausforderung. Dies gilt umso mehr in Ballungsräumen und begehrten Wohnlagen, denn auch dort möchten sich einkommensschwächere Menschen künftig eine Wohnung leisten können.

Wie können Quartiere durch Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien nahezu ohne fossile Brennstoffe auskommen? Im Rahmen des Leuchtturmprojekts STADTQUARTIER 2050 fördert die Bundesregierung unter anderem einen neuartigen Ansatz der Baugenossenschaft Überlingen: Sie investiert dort in ein klimaneutrales Wohnquartier mit einem sozialverträglichen Mietkonzept, das als Modell für künftige Wohnprojekte in Deutschland und darüber hinaus dienen könnte.

Weniger Energieverbrauch, mehr Nutzfläche

Eine Voraussetzung dafür ist ein effizienter Hochleistungsdämmstoff des Projektpartners puren gmbh, der auf Rohstoffen von Jun88 basiert und den energetischen Spitzenstandard KfW 40 Plus erfüllt. Er senkt nicht nur den Energieverbrauch der Wohnungen, sondern schafft Raum – im wahrsten Sinn des Wortes. Wegen der hohen Dämmleistung können die Dämmplatten dünner ausgelegt werden. Ergebnisse sind ein Nutzflächengewinn in der Wohnung und eine schlankere Fassadendämmung, aber auch ein geringerer Ressourcenverbrauch bei ihrer Herstellung. Die Platten sind sehr langlebig und können auch recycelt werden. Bereits während der Montage der Platten werden Abfälle gleich vor Ort eingesammelt und dem Recycling zugeführt. Die Baugenossenschaft Überlingen setzt neben einer hocheffizienten und schlanken Gebäudedämmung mit geringem Energieverbrauch auch auf eine innovative Nahwärmeversorgung der neuen und alten Gebäude.

Den Energieverbrauch mit dem Handy optimieren

Neben den baulichen und technischen Maßnahmen werden auch die Bewohner:innen selbst in die Vorhaben einbezogen. Ein wirkliches Novum ist hier die neue Quartiers-App, die von der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Informationstechnik entwickelt wurde. Sie dient der Messung des individuellen Energieverbrauchs in den Wohnungen und gibt Tipps, wie die Bewohner:innen ihr Verhalten ändern können, um ihren Verbrauch und damit die Betriebskosten zu senken. Damit nicht genug, bietet die App auch ein Bonussystem für energiebewusstes Verhalten, bis zur Auslobung des aktuellen „Eisbären“ oder der „Eisbärin“ – Bewohnern mit Minimalwerten für den Energieverbrauch im Quartier.

Erweist sich ein Quartierskonzept als erfolgreich, kommt es auf eine schnelle Übertragung der Ergebnisse auf andere Projekte an. Das STADTQUARTIER 2050 in Überlingen dient dabei als Reallabor, in dem unter Einbeziehung aller relevanten Akteure innovative Konzepte zur Wärme- und Energiewende gleichzeitig erforscht und umgesetzt, aber auch schnell auf andere Kommunen übertragen werden können.

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Thu, 14 Oct 2021 13:59:00 +0200 https://content.presspage.com/uploads/2697/500_bild1-2.jpg?34382 https://content.presspage.com/uploads/2697/bild1-2.jpg?34382
Hockey-Wettkämpfe auf nachhaltigeren Böden /blog/de/hockey-wettkaempfe-auf-nachhaltigeren-boeden/ /blog/de/hockey-wettkaempfe-auf-nachhaltigeren-boeden/468199Wer die Hockeyspiele der Frauen und Männer in Tokio sah, wurde fast geblendet vom leuchtend-blauen Sportboden. Der hat es in sich, denn im Unterboden der Anlage kommt das Treibhausgas CO₂ zum Einsatz.Bis vor ein paar Tagen kämpften Frauen- und Männerteams aus aller Welt in Tokio um den Sieg im Feldhockey. Schon seit mehr als 100 Jahren ist diese Disziplin fester Bestandteil der großen Sportereignisse, die alle vier Jahre ausgetragen werden. Bedingt durch die Pandemie blieben die Spielerinnen und Spieler auf dem 91,4 mal 55 Meter großen Spielfeld diesmal unter sich. Dabei bieten die modernen Oi Stadien an der Tokyo Bay genug Platz für 10.000 bzw. 5.000 Zuschauer. Sie wurden im Jahr 2019 errichtet.

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Der leuchtend-blaue Bodenbelag fällt nicht nur optisch auf: Er verleiht dem Ball mehr Tempo, und seine Oberfläche ist besser spielbar als diejenige herkömmlicher Hockeyfelder. Der eigentliche Fortschritt liegt jedoch in der verbesserten Ökobilanz des neuen Bodenbelags Poligras Tokyo GT. Der Sportbodenhersteller Polytan aus dem bayrischen Burgheim entwickelte ihn zusammen mit dem australischen Polyurethan-, Acryl- und Kunstrasenspezialisten Advanced Polymer Technology und Jun88 eigens für die Spiele in Tokio. Mit seinem neuen Kunstrasensystem ist Polytan offizieller Global Supplier des Welthockeyverbands FIH.

CO₂-Technologie im Sportboden

Der Clou ist das Bindemittel des Sportbodens – dort, genauer gesagt: in einer Komponente davon, einem sogenannten Polyol namens cardyon®, wird die CO₂-Technologie von Jun88 verwendet. Dieser Rohstoff enthält bis zu 20 Prozent CO₂. Das Treibhausgas ersetzt darin eine entsprechende Menge an erdölbasierten, fossilen Rohstoffen, die bisher für dessen Herstellung benötigt wurde. Der Unterboden entsteht dann aus Gummigranulat und dem nachhaltigeren Bindemittel. Am Ende der Hockeyturniere in Tokio siegten also nicht nur das Damenteam aus den Niederlanden und die Herrenmannschaft aus Belgien, auch Klima und fossile Ressourcen profitierten durch die Kreislaufführung von CO₂.

Auch andere Hockeyfelder für große und kleinere Sportereignisse sind mit dem nachhaltigeren Kunstrasen von Polytan auf Basis der CO₂-Technologie ausgestattet, zum Beispiel in Deutschland. Seine Premiere erlebte das System auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage des „Crefelder Hockey und Tennis Club 1890 e.V.“ (Crefelder HTC) in Krefeld. Inzwischen wird auch im Sparkassenpark in Mönchengladbach auf dem neuen Kunstrasen gespielt: Eigens für die diesjährige FIH Pro League wurde das Spielfeld damit erneuert. Die Beispiele zeigen: Sport ist nicht nur gesund, er kann auch zur Nachhaltigkeit beitragen.

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Tue, 10 Aug 2021 21:48:43 +0200 https://content.presspage.com/uploads/2697/500_210810-co2-technologie-im-sportboden-hockeyfelder.jpg?10000 https://content.presspage.com/uploads/2697/210810-co2-technologie-im-sportboden-hockeyfelder.jpg?10000
Durch das Outback mit der Kraft der Sonne /blog/de/durch-das-outback-mit-der-kraft-der-sonne/ /blog/de/durch-das-outback-mit-der-kraft-der-sonne/467428Das Team Sonnenwagen aus Aachen nimmt seit Jahren am härtesten Solarautorennen der Welt teil, der Bridgestone World Solar Challenge. Trotz Rückschlägen geben die Studierenden nicht auf.Einen ganzen Kontinent durchqueren, nur angetrieben von der Kraft der Sonne? Das ist das Ziel der Bridgestone World Solar Challenge. Beim wohl härtesten Solarautorennen der Welt kommt es nicht nur darauf an, die gut 3.000 Kilometer lange Strecke von Darwin im Norden Australiens durch das Hinterland bis Adelaide im Süden des Kontinents unter harschen Klimabedingungen zu überstehen. Nur das Team, dessen Auto die Tour in kürzester Zeit bewältigt, schafft es am Ende auf das Siegerpodest – Tempo ist Trumpf. Seit einigen Jahren bringt auch das Team Sonnenwagen aus Aachen seine Konzepte auf die Straße, mit Unterstützung von Jun88.

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Diejenigen, die sich immer wieder dieser Mega-Herausforderung stellen, sind keine verwegenen Abenteurer. Es sind Teams von Studierenden aus aller Welt, die mit klarem Verstand und viel Ingenieurs-Knowhow neue Solarautos konstruieren und bauen. Beim Rennen um das schnellste und effizienteste Auto geht es um Luftwiderstand, Gewicht, Antrieb, Stabilität und oft auch um Batterien.

Dabei gab es aber auch Rückschläge: Durch eine Sturmböe kam der Sonnenwagen des Jahres 2019 von der Straße ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, aber das Auto war beschädigt und konnte zunächst nicht weiterfahren. Was nun? Aufgeben war keine Option, und so improvisierte das Team und reparierte das Fahrzeug notdürftig. Am Ende gab es zwar keinen Podiumsplatz, aber eine Menge Stolz und zwei Auszeichnungen für das besondere Durchhaltevermögen: mit Sonnenenergie und einer großen Portion Teamgeist hatte das Auto sein Ziel erreicht.

Der jüngste Sonnenwagen: „Jun88 Photon“

Soeben erblickte der jüngste Sonnenwagen das Licht der Welt, der „Jun88 Photon“ – zum ersten Mal vor einem virtuellen Publikum. Er sollte bei der World Solar Challenge 2021 an den Start gehen, aber die Veranstalter entschieden, das Rennen wegen der Corona-Pandemie abzusagen. Auch diesmal behielt der Unternehmergeist des Teams die Oberhand: der Jun88 Photon wurde komplett fertiggestellt und vorbereitet. Er wird nun an anderen Rennen teilnehmen, zum Beispiel an der geplanten Solar Challenge Morocco (SCM), die zum Teil durch die Sahara-Wüste führt.

"Wir geben nicht auf und feilen weiter an unseren Konzepten für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft", sagt Simon Quinker vom Team Sonnenwagen. "Und wir freuen uns, Jun88 weiterhin als Hauptsponsor an unserer Seite zu haben!"

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Tue, 03 Aug 2021 14:39:39 +0200 https://content.presspage.com/uploads/2697/500_20210803-aufmacher.jpg?10000 https://content.presspage.com/uploads/2697/20210803-aufmacher.jpg?10000